Archive | June 2014

Bygtyrma und vorderer Altay

Nach Kiin Kerish zieht es uns direkt nach Norden dem See entlang und der erste Übernachtungsplatz erfüllt unsere Träume: Ein Bad im kühlen See und anschliessend Rösti mit Käse, Spiegelei und Sonnenuntergang! Die ersten hundert Kilometer dem See entlang am nächsten Tag erinnern uns an ein Strässchen am Mittelmeer. Kurvig geht es nah dem Wasser entlang, die Sonne scheint und zum Znüni gibt es ein Bad im See. Es ist richtiges Sommerferienfeeling. Danach verlassen wir den See und fahren wunderbare Strässchen durch das Vorland des Altay, bergauf und bergab durch Hügel mit abwechselnd Landwirtschaft und Felsen. Gegen Abend kommen wir wieder an den See zurück und schlagen unser Nachtlager neben dutzenden Kasachischen Wochenendausflüglern, die sich in regelmässigen Abständen am Wasser aufreihen, fischen, rauchen und essen, auf. Am nächsten Tag wollen wir unbedingt die Staumauer sehen, die diesen riesigen Stausee aufstaut. Wir machen extra einen Abstecher von unserer Route weg. Hier ist es aber nicht wie bei uns, wo es wohl sogar noch ein Museum und Infotafeln und eine Aussichtsplattform gäbe. Nein, an die Schleuse in drei Stufen(!) und die Staumauer kommt man nicht nahe ran, abgesperrt und bewacht. Also Fotos nur aus der Distanz. Oben an der Staumauer treffen wir aber viele Fischer an, die mit ihren Autos kurz vor das Wasser fahren, ihre Angeln auswerfen und anscheinend grossen Erfolg haben, die Kessel sind prall gefüllt. Der Weg führt uns weiter nach Öskemen, wo wir auf dem Markt unsere Vorräte an Gemüse, Reis, Teigwaren usw. auffüllen. Diese Tage an Kurshim und Bukhtarma waren echte Sommerferien, jetzt geht es weiter nach Semej und anschliessend nach Russland, von wo aus es dann in die Mongolei geht. Das nächste grosse Abenteuer wartet!

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mit MASHIN auf den Mars

Die Planung der nächsten Tage hat ergeben, dass wir noch einen Tag Zeit haben um einen speziellen Ort in der Nähe unseres Pausenplatzes zu besuchen. Rinat hat uns Kiin Kerish sehr ans Herz gelegt, da sei es wie auf dem Mars. Die Info aus dem Reiseführer, dass man diesen Ort besser nur mit Allrad und noch besser im Konvoi besuchen soll hat uns aber lange zweifeln lassen. Denn der Weg geht über eine Lehmpiste, die bei Regen blitzartig zur Falle werden kann! Die Abendlichen Gewitter der letzten beiden Tage scheinen sich aber ausgewittert zu haben und so entscheiden wir uns hinzufahren und dann vor Ort, bevor wir die Lehmpiste befahren das Wetter anzuschauen und zu entscheiden. Zwei Stunden geht es zuerst auf einer „Asphalt-Strasse“ in Richtung Südosten und beim Abzweiger auf die Piste sieht das Wetter stabil aus und so entschliessen wir uns es zu versuchen. Auf den ca. 16Km bis zum Ziel sehen wir unzählige Spuren die bezeugen, dass es hier bei Nässe sehr ungemütlich werden kann. Aber im trockenen ist es kein Problem und bald zeigt sich, dass MASHIN auch Mars Rover genannt werden könnte, denn wir landen in einer Gegend, wie man sich die Marsoberfläche vorstellt. Der Regen und Wind hat bizarre Formen in den Lehm gewaschen und die Farben reichen von Tiefrot über weiss zu gelb und zurück. Es ist eine relativ kleine Fläche inmitten der Steppe und es ist wahnsinnig heiss. Wir spazieren zwischen und auf den Hügeln machen Fotos und staunen immer wieder, als wären wir eben: auf dem Mars! Da am Horizont doch einige Wolken zu sehen sind, entschliessen wir uns das Mittagessen auf später zu verschieben und erreichen eine knappe halbe Stunde später wieder die Strasse. Wir sind schon etwas erleichtert, dass wir nicht auch noch unsere Spuren im Lehm hinterlassen haben. Nach dem Mittagessen geht es auf gleichem Weg wieder zurück in Richtung Kurshim, ein kurzes Bad im Fluss zur Abkühlung und gleich noch ein paar Kilometer weiter dem See entlang nach Norden.

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Fährfahrt über den Byqtyrma Stausee

Nach zwei langen Fahrtagen auf mühsamer Strasse, Hitze, anstrengenden Polizeikontrollen und viel Steppe, erreichen wir endlich den Byqtyrma-Stausee. Unser GPS zeigt über den See eine direkte Linie, wir wussten aber, dass das eben keine Brücke sein würde, sondern eine Fähre. Besser gesagt zwei, denn die erste, eine Plattform die mit einem Schlepper über den See gezogen/geschoben wird ist bereits voll und legt gerade ab, aber ein paar hundert Meter weiter ist eine „richtige“ Fähre gerade im Begriff anzulegen. Wir stellen uns mit MASHIN in die Reihe und wechseln bereits erste Worte mit den anderen Wartenden. Dann geht es ab auf die Fähre und staunende Blicke und Fragen: „Adkudaje?“ unsere antwort: „Schwizaria“ von allen Seiten. Wann es losgeht weiss niemand, aber 3000 Tenge (ca- 15.- Fr.) würde es kosten. Irgendwann geht es dann tatsächlich los. Sebastian nutzt die Gelegenheit und schraubt den Kuhfänger mal wieder richtig fest. Die Rüttelei der letzten Kilometer löste jede Schraube. Annina geniesst die Aussicht vom Dach von MASHIN. Auf einmal werden wir vom „Captain Mechanik“ mit dem wir uns zuvor schon unterhielten in die Kombüse eingeladen. Es gibt Fleischsuppe, das heisst Fleisch in salzigem Wasser mit Zwiebeln und dazu Gurkensalat. „Dawai“ fordert er uns immer wieder auf, „esst!“ und wir essen, während dem er uns alle Mitarbeitenden vorstellt. Mit der Ausrede, dass wir unbedingt noch Fotos vom Anlegen machen müssen stehlen wir uns nach der Hälfte der Suppe wieder an Deck, denn in der Kombüse war es unglaublich heiss und die Suppe…naja.( Übrigens: Dass die Suppe nicht nur nicht jedermanns Geschmack, sondern auch nicht für jedermanns Magen bestimmt ist muss Sebastian am selben Abend noch erfahren!) Nach ca.30-45 Minuten legt die Fähre auf der Ostseite des Sees an und wir verabschieden uns dankend von allen und fahren los. Diverse Gewitter sind inzwischen aufgezogen und es blitzt über all um uns herum und regnet immer wieder. Nach einiger Suche finden wir zwischen Bäumen einen wunderbaren Platz am Fluss Kurshim, der danach in den See fliesst und unser Platz für zwei Nächte werden soll, denn ein Pausentag ist dringend nötig. Wäsche waschen ist ausserdem angesagt und auch MASHIN bekommt die langersehnte Reinigung. Und schliesslich müssen wir unsere letzten Tage in Kasachstan und den Transit in die Mongolei planen, damit wir rechtzeitig dort sind, um unseren „Konvoi“ nicht zu verpassen.

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nicht singende Sanddüne

Im Altyn-Emel Nationalpark befinden sich die singenden Sanddünen. Mitten in der Steppe, erheben sich zwischen den felsigen Hügeln einige Sanddünen. Wenn der Wind aus einer bestimmten Richtung weht, sollen diese sogar singen. Mit einem Guide, ohne darf der Park nicht besichtigt werden, brettern wir über die Piste zu den Dünen. Leider kann er kein englisch und wir nur „tschütschüt“ russisch, keine reichhaltigen Gespräche also, aber immer wieder macht er uns auf vorbeirennende Gazellen, Rehe oder was auch immer ;). In der Abendsonne kämpfen wir uns die Düne hoch, der Guide wartet unten im Schatten, er kennt die Düne ja schon. Schweissgebadet, mit hochroten Köpfen und mit Sandhäufchen in den Wanderschuhen erreichen wir die Spitze der höchsten Düne und geniessen den schönen Überblick über die Steppe, Felsen und den nicht weit davon entfernt mäandernden Fluss. Singen tut die Düne jedoch nicht für uns, der Wind kommt von der falschen Seite… Der Rückweg zu MASHIN macht eindeutig mehr Spass. Wir rennen, hüpfen, rutschen die steile Kante der Düne runter. Unten angekommen klebt der Sand überall und die Schuhe sind bis an den Rand mit Sand gefüllt. Als der Guide uns so sieht meint er nur, dass bei der nächsten Picknickstelle Wasser sei und wir uns dort waschen können. Das Waschen an der Quelle ist neben der Sandbeseitigung auch eine herrliche Abkühlung nach der ganzen Schwitzerei! Anschliessend handeln wir mit dem Guide unser Nachtlagerplätzchen aus und verbringen eine ruhige, klare Nacht (fantastischer Sternenhimmel mit Milchstrasse) mit Hase und Kuckuck im Nationalpark.

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steil hinauf zum “big” Almaty Lake

Auf Empfehlung von Rinat jagen wir MASHIN den Berg hoch zum Big Almaty Lake. Langsam aber stetig kämpft sich MASHIN die 1800 Höhenmeter auf 30 Kilometer bis zum See die Serpentinen hoch. Etwas über dem Stausee, welcher erstaunlicherweise sehr wenig Wasser hat, halten wir an und laufen zu Fuss den kleinen Wanderweg runter zum See, wie auch einige andere Leute. Unten am Wasser angekommen, „schiefert“ Sebastian einige Steine. Der Aufenthalt am Wasser sowie das „Schiefern“ missfällt einem plötzlich auftauchenden Polizisten sehr, was uns eine weitere Diskussion beschert. Der Aufenthalt am Trinkwasserreservoire von Almaty ist wohl strengstens verboten und er will unsere Dokumente sehen. Viel mehr von dem ganzen Gerede des Polizisten verstehen wir leider nicht und unsere Dokumente sind im Bus. Nach langem hin und her, drohenden Gebärden und Präsentation seiner Handschellen, lässt er uns dann aber doch weiter ziehen. Zurück bei MASHIN sehen wir dann auch ein Schild, nur in Russisch und Kasachisch. Wohl das Verbotsschild… Nach einem leckeren Mittagessen machen wir uns wieder auf den Weg nach unten. Nach gut 2/3 der Strecke machen wir einen kurzen Halt welcher nicht ohne Folgen bleibt. Bereits beim Anfahren merkt Annina, dass die Bremsen nicht mehr richtig ziehen und einige Meter weiter lässt sich das Bremspedal durchdrücken, ohne Wirkung! Mit ganzem Körpereinsatz bringt Sebastian die bereits wieder abwärtsrollende MASHIN mit der Handbremse zum Stehen. Nach dem ersten Schock beschliessen wir mit der Handbremse noch 5 Meter weiter auf den Parkplatz zu rollen und dort mal abzuwarten. War wohl etwas zu viel Arbeit für die Bremse! Nach einer halben Stunde scheinen die Bremsen wieder abgekühlt und alles funktioniert soweit wieder normal, ufff! Weiter geht’s, raus aus Almaty…

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Wiedersehen in Almaty

Auf dem Weg nach Almaty müssen wir als erstes die Grenze passieren. Wir wissen von Isabel, dass es eine grosse Grenze ist und viele Leute hat, also machen wir uns schon früh auf. Kurz nach 9 Uhr kommen wir an die Grenze und sehen vor uns schon einige, teilweise auch sehr querstehende Autos. Beim Überblick verschaffen, wo wir uns denn hier mit unserer MASHIN einreihen sollen, übersehen wir glatt das Stoppschild, welches perfekt von einem Gebüsch getarnt am Strassenrand platziert ist. Dieser Fehler bleibt natürlich nicht ungeahndet… Bevor wir uns einreihen können, verhandelt Sebastian mit dem Polizisten im Kämmerchen die Höhe der Busse. Mit unseren letzten kirgisischen Com und ein paar Tenge, die in einer Schublade verschwinden, kommen wir wieder einmal gut weg ;-). Nun heisst es, sich einen Platz erkämpfen, es wird gedrängelt wie am Skilift. Vor der ersten Barriere muss Annina dann Sebastian und MASHIN verlassen und zu Fuss die Grenze passieren. Während sich Sebastian mit MASHIN durch den Blech- und Formulardschungel kämpft, passiert Annina in einer halben Stunde die Grenze und wartet mit Rucksack, leider ohne Sonnencreme in Kasachstan auf ihre beiden Reisekumpanen. Nach zwei weiteren Stunden erscheint MASHIN am Tor und Annina, mittlerweile mit einem Sonnenbrand, denn Schatten zum Warten gibt’s nach der Grenze nicht, springt ins Auto. Nun fahren wir auf guten Strassen nach Almaty, wo wir bereits die Adresse von einem Backpacker haben. Dort angekommen stellt sich heraus, dass da nun ein Hotel ist und das Backpacker umgezogen ist. Die nette Dame an der Porte des Hotels, kein Wort Englisch, ruft dann den Besitzer des Backpackers an, welcher verspricht uns in einer Stunde abzuholen. Tatsächlich taucht er nach einer Stunde auf und führt uns über Umwege zum neuen Ort, ein Haus schön gelegen mit schönem Garten auf dem Hausberg von Almaty. Da sie erst vor zwei Tagen umgezogen sind, ist hier alles noch sehr chaotisch und auch mit der Personalkoordination läuft hier einiges sehr speziell. Teilweise ist niemand da oder es werden sogar Gäste gebeten, neue zu empfangen. Aber, wir können günstig vor dem Backpackers im Auto übernachten und Dusche und WC benutzen, perfekt! Nun können wir uns endlich mit Rinat und seiner Frau Inna zum Abendessen treffen, die beiden mussten zum Schluss ganz schön lange auf uns warten. Wir verbringen einen netten Abend in einem Steakrestaurant, bekommen viele weitere Reisetipps und Rinat hat für uns auch bereits eine Garage ausfindig gemacht, welche uns den Ölwechsel machen, sowie alles nochmals durchchecken kann. Für den nächsten Abend werden wir gleich nochmals eingeladen, Grillplausch bei Rinat und Inna zu Hause. Menschen wie Rinat und Inna sind wirklich Gold wert, wenn man so unterwegs ist, Thank you!
Am nächsten Mittag, nach einem gemütlichen Frühstück auf der Sonnenterrasse des Backpackers, holt uns Rinat ab und bringt uns zur Garage. Die perfekte Garage für uns, sie sind Spezialisten für Mercedes „Sprinter“ (MASHIN ist ein „Sprinter“ Vorgänger) und Mercedes Geländewagen! Wir werden sehr freundlich vom Chef empfangen und dürfen den Nachmittag in der Garage verbringen. Während sich die anderen die Hände schmutzig machen, schauen wir zu und lernen viel neues über MASHIN, da sich der Chef immer wieder persönlich Zeit nimmt uns zu erklären, wo, wie, was gemacht wird und warum. Zum Schluss bekommen wir noch Spezialpreis. Auch hier erleben wir ein weiteres Stück kasachische Gastfreundschaft! Nach der Garage finden wir dank GPS wieder sicher in unser Backpacker zurück und organisieren in Windeseile noch alles für das Fonduepaket als Dankeschön für Rinat und Inna. Bis auf den Kirsch sind wir sehr erfolgreich… Am Abend gibt es im Garten gegrillten Lachs, sehr lecker! Vier weitere Freunde von Rinat und Inna sind auch noch dabei. Alle sprechen Englisch und wir geniessen den gemütlichen Grillabend, bevor wir weiter ziehen…

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500Km, 7200 Höhenmeter, 1 grosses Highlight

Obwohl wir ja nie geplant hatten Kirgistan zu bereisen hat es uns ja doch dorthin verschlagen. Und da wir noch ein paar Tage auf das neue Kasachstan-Visum warten müssen wollen wir diese Tage natürlich auch nutzen, um noch etwas mehr zu sehen. Rinat (Almaty Offroader, siehe vorheriger Post) hat uns noch Empfehlungen gemailt, unter anderem den Song-Kol auf über 3000müM. Auf der Karte sehen wir, dass sich da eine weitere kleine Rundreise anbietet und die Receptionistin unseres Hostels sammelt noch Infos über die Strassenverhältnisse und drängt uns geradezu dort entlang zu fahren, da es wunderbar sei. Also nichts wie los, kurz nach Mittag mit vollem Wasser- und Benzintank geht es zuerst zurück Richtung Yssik-Kol und dann in Richtung Süden in die Berge. Unterwegs noch ein Marktbesuch um uns mit allem nötigen einzudecken und weil es einfach Spass macht auf den Märkten hier. Bald sind wir in Kochkor, informieren uns nochmals über die Strassenverhältnisse zum See, ob es Schlamm oder Schnee hat, aber alle sagen immer: „Haroshi mashinu, niet prabliem“ was soviel heisst wie, ihr habt ein tolles Auto, damit ist es kein Problem. Nach ca. 30Km biegen wir von der Strasse in ein Seitental ab, die Piste ist wie ein Waschbrett, aber gut und verläuft durch ein wunderbares Tal stetig leicht bergauf. Nach einer Stunde auf diesem Weg geht es dann auf einmal steil Links bergauf. Die „Strasse“ ist immer noch relativ gut, aber ohne unsere Untersetzung im Geländeallrad hätten wir keine Chance. Mit knapp 20Kmh geht es eine weitere Stunde bergauf, bis wir oben auf der Ebene des Song-Kol ankommen. Und was sich uns dort bietet ist einfach wunderschön. Ein grosser See, umringt von schneebedeckten 4000er Gipfeln, Jurten (ok, einige sind von touristischen Jurtencamps) und klare Bergluft. Wir suchen uns ein Plätzchen mit Aussicht, was sich dann aber als nicht sehr clever herausstellt, da es kräftig zu stürmen beginnt. Wir packen unser Zelt nochmals ein und fahren an eine etwas tiefer gelegene Stelle. Dort verbringen wir die Nacht. Am Morgen ist dann alles wieder klar und einen Spaziergang zum See und etwas um das Auto herum später geht es weiter auf der Reise. Ein erster MASHIN Schreckmoment macht uns nervös, bei einem leichten Anstieg haben wir auf einmal keinen Antrieb mehr und der Motor stirbt zweimal ab. Ohne Geländeallrad schaffen wir es noch über die Kante und ab dann läuft alles wieder normal. Wir entscheiden uns weiterzufahren und hoffen, dass sich der Motor einfach zweimal verschluckt hat…

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Es geht weiter in Richtung Chaek, inzwischen im Regen, aber guten Mutes über einen Pass (der Motor hält) zu einer weiteren Hochebene mit ständig wechselndem Gelände, Steinarten, bewachsenen Hügeln und kleinen Dörfern. Wir fragen uns, wie man im Winter wohl dorthin kommt, der Pass war nämlich nicht Asphaltiert, steil und eng. Bis zum Ende des Tals kurz nach Chaek fahren wir noch und Essen am Fusse des nächsten engen Tals und Pass.

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Was uns am nächsten Morgen aber erwartet, damit haben wir nicht gerechnet. Die Sonne strahlt und die Felsen schimmern in allen Farben. Entlang eines wilden Bergbaches geht es auf schlechter Piste stetig bergauf und wir kommen nicht mehr aus dem staunen, ständig wechseln die Farben der Felsen, von weiss bis zu feuerrot, türmen sie sich steil links und rechts von uns. Nach knapp zwei Stunden erreichen wir wieder einmal eine Hochebene (Susamyr Hochebene), auf einmal weitet sich das Tal und sattgrüne Wiesen breiten sich in alle Richtungen aus. Am Ende der Ebene sehen wir schon was uns als nächstes erwartet. Die Strasse zum Too-Ashuu Pass. Vielbefahren, da er die Verbindung zwischen Bishkek und Osh ist aber soo steil, MASHIN kämpft sich im ersten Gang langsam aber wie eine Nähmaschine die Serpentinen hoch und auf einmal ist da ein Tunnel! Der vielleicht erste Tunnel seit unserer Abreise?!? Wir wissen es nicht mehr genau haben aber einen Heidenspass und freuen uns auf das Panorama nach dem Tunnel, und das ist dann auch wie erhofft mal wieder atemberaubend. Ein Enges unglaublich steiles Tal mit Berggipfeln links und rechts. Die Serpentinen Bergab sind noch steiler und die Autos und Lastwagen mühen sich teilweise mit Schrittgeschwindigkeit den Berg hoch uns entgegen. Wir fahren ebenfalls langsam und Bremsschonend die ca. 2000Höhenmeter abwärts ins Tal in Richtung Kara-Balta. Vor Bishkek übernachten wir noch einmal, gönnen uns am nächsten Tag eine Dusche im Hostel, besuchen noch einmal den Osh Markt, holen unser Kasachstan Visum ab und sind nach diesem 3Tage Highlight in Kirgistan ready für unsere Rückkehr nach Kasachstan am nächsten Morgen!

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Übernachtungsplätze P4

MASHIN nimmt auch vier mit!

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In Astana wurden wir ja von Isabel beherbergt und lernten unter anderem auch Inés kennen. In Almaty sollten wir die zwei wiedersehen und von da an waren wir zu viert unterwegs. Der Plan war von Almaty weiter nach Osten, dann die Grenze nach Kirgisien zu überqueren und dem Ysyk-Köl See entlang nach Westen nach Bishkek und zurück nach Almaty zu fahren. Unterwegs sollte uns einiges an Abenteuer und wunderbaren Plätzen erwarten. Eine Woche Touristentourin!

erster Härtetest für MASHIN

Zuerst ging es von Almaty in Richtung Turgen zu den Wasserfällen. Da es schon Nacht war gestaltete sich die Nachtplatzsuche etwas schwierig, da wir ja auch noch einen Platz für ein zusätzliches Zelt benötigten. Auf der Suche trafen wir kasachische „Offroader“ die uns anboten mit ihnen zu einem schön Platz zu fahren. Und ja, es war Offroad, steil, unwegsam, ohne Untersetzungsgetrieben und Allrad keine Chance. Während wir so die Strasse hochkletterten fragten wir uns mehrmals was wir hier eigentlich machen. Aber mit der Aussicht auf einen schönen Platz in den Bergen und der Gesellschaft, sehr sympathischer Kasachen trieb Sebastian MASHIN weiter aufwärts. Wir wurden nicht enttäuscht, die jungen Männer rund um Rinat und Serge waren superlustig, und so gab es noch diverses an Esswaren und unter anderem auch alkoholischer Getränke bis tief in die Nacht. Am nächsten Tag sahen wir dann auch wie schön der errichte Platz war, und wie krass der Weg dorthin bei Tageslicht aussah. Nach der Wasserfallbesichtigung ging es weiter zum Sharyn Canyon, respektive zum empfohlenen Temerlikcanyon.

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Sharyn Canyon

Der Weg zum Sharyn Canyon / Temerlikcanyon führte uns erstmals den Bergen Kasachstan entlang, eine wunderbare Aussicht. MASHIN schlängelte sich auch geschickt durch Kökpek. Umrundet von vielen Gewitterwolken jedoch ohne einen Tropfen abzubekommen suchten wir verzweifelt den empfohlenen Punkt am Temerlik Canyon. Beim eindunkeln entschlossen wir uns unser Nachtlager oberhalb des gewaltigen Sharyn Canyons zu errichten. Am nächsten Morgen entschieden wir uns die Schlucht zu besichtigen. Auf dem Rückweg entdeckten wir eine Piste, die nach unten führte. Aufgrund des schiefen Pistenstarts beschlossen wir unsere Reise zu Fuss fortzusetzen. Noch bevor wir unsere kleine Wanderung starten konnten hielt ein Uaz-4×4, welchem 3 Ranger entstiegen. Nun hiess es erstmals doch noch die Nationalparkgebühr bezahlen. Dafür nahmen uns die Ranger in ihrem Uaz den holprigen Weg nach unten. Durch die vielfältigen, unterschiedlich gefärbten Felsmassive schlenderten wir staunend bei Regen und Sonnenschein die 4 km zurück zu MASHIN.

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Auf in die Berge

Nach dem beeindruckenden Sharyn Canyon zogen wir weiter in die Berge. Durch saftiges Grün und Schneeberge im Hintergrund ging es stetig bergauf. Isabel hatte eine Beschreibung der Anreise zum Kaindy See ausgedruckt, also bogen wir nach dem Friedhof auf die beschriebene Offroadstrecke ab. Die ersten km führten uns über eine gute Schotterpiste bis zum Schlagbaum. Die Geländeuntersetzung kam nur einmal zum Einsatz, also wirklich eine gute Offroadstrecke für MASHIN ;-). Beim Schlagbaum begrüssten uns 4 vorwitzige Jungs, blad kam auch schon eine Frau mit Buch und Block zum Schlagbaumhäuschen. Wir bezahlten den Eintritt, die Jungs öffneten uns die Barriere und wir fuhren weiter. Der Untergrund war vom Regen etwas matschig und seifig, MASHIN meisterte aber auch diese Rutschpartie mit Bravour. Damit nicht genug, das zu durchquerende Birkenwäldchen war wohl vor kurzen von einem Sturm heimgesucht worden. Wir staunten über die vielen umgeknickten Bäume, bis MASHIN vor einem natürlichen Schlagbaum zum stehen kam. Während Sebastian, Isabel und Inés den Baum in die Höhe stämmten, rollte Annina mit MASHIN langsam unten durch. Uff, das war wieder einmal knapp… Weiter gings mit Untersetzung… Nach 3 weiteren steilen und löchrigen km erreichten wir def. den letzten für MASHIN machbaren Punkt. An einem kleinen See errichteten wir unser Nachtlager und nahmen die letzten 2 km zu Fuss in Angriff, um die überfluteten Bäume im Kaindy Bergsee bestaunen zu können. Am Abend erwischten wir den Weg nach oben und konnten die im Wasser stehenden Bäume somit vorerst nur von oben bestaunen. Da uns hier alles andie Schweizer Berge erinnerte, musste der Abend mit einem Fondue und Weisswein abgerundet werden, mmmh, so guet!!! Der nächste Morgen startete mit einer Waschaktion im eiskalten See, brrrrr, aber sehr erfrischend. Nach Porridge und einem ersten Regenguss nutzen wird das Sonnenzeitfenster aus, uns die Bäume im Kaindy von nahem anzusehen, kraxelten dem Seeufer entlang um dieses Phänomen noch genauer unter die Lupe nehmen zu können. Dabei haben sich Annina und Isabel wohl auch die beiden netten Zecken eingefangen. Vor dem Regen traten wir den Weg ins Tal an, Birke hochstämmen inklusive. Froh darüber, alle wieder heil unten angekommen zu sein gings weiter Richtung Kegen.

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Über Stock und Stein nach Kirgistan

In Zalanghash fragten wir beim Einkaufen nach dem Weg nach Kegen. Die Antwort: „normal road, 2 hours“. Wir wunderten uns noch darüber, da unser GPS nur 67 km bis nach Kegen anzeigte, nahmen dann an, dass diese Referenz wohl aufgrund eines alten Ladas zustande kam. Doch schon bald verliessen wir die normale Strasse und landeten auf einer Schotterpiste, welche uns über ca. 5 Täler mit ca. 25km bergab und -auf führte. Eine wunderbare Strecke, für MASHIN aber richtig harte Arbeit, wo wir ihr doch nun eine bisschen Entspannung versprochen haben. Um halbneun Uhr hatten wir dann immerhin etwas mehr als die Hälfte der Strecke geschafft. Auf der letzten Hochebene errichteten wir unser Nachtlager, wiederum ein Plätzchen mit wunderbarer Aussicht. Regen und Wind trieben in der Nacht ihr Unwesen, pünktlich zum Tagesstart kam die Sonne zum Vorschein. Nach einem ersten Schrecken, die Wasserpumpe wollte vorerst nicht mehr starten, kochten wir Tee und Kaffee und starteten unsere Weiterfahrt nach einem leckeren Frühstück. Die Strasse wurde nach der ersten Talfahrt stetig besser und so erreichten wir gegen Mittag die Grenze. Die kasachischen Beamten wollten gerade ihr Mittagessen starten, liessen für uns jedoch den dampfenden Teller stehen. Sie führten uns ins Büro, baten die Frauen vor dem Fernseher (es lief so etwas wie „Verstehen Sie Spass“) Platz zu nehmen und Sultan Sebastian, wie der Beamte ihn nannte, durfte als erster seine Papiere vorführen. Die Frauen wurden dann zu Fuss über den Militärposten nach Kirgistan gebeten während der kasachische Militärbeamte mit Sebastian nochmals alle Kisten prüfte. Auf der kirgisischen Seite angekommen, bekamen wir vom Zöllner noch Reisetipps und konnten ohne weitere Kontrolle von MASHIN nach Kirgistan einreisen. Nun knurrten unsere Mägen beträchtlich. Direkt nach der Grenze stoppten wir für einen Mittagshalt. Während wir alles vorbereiteten bekamen wir bereits Besuch von 2 Männern hoch zu Pferd. Timur, der jüngere lud uns auch sogleich zu sich nach Hause ein. Er liess uns unseren Lunch erst essen, als wir ihm versprachen danach bei ihm vorbeizukommen. Auf dem Weg zu Timur kam uns ein Auto mit verdächtig kleinem Nummernschild entgegen, Luzerner. Wir unterhielten uns kurz, tauschten Nummern und Blogseiten aus. Tobi und Fränzi planen auch in die Mongolei zu fahren, vielleicht sehen wir uns ja nochmals… Timur beobachtete unsere Unterhaltung aus der Ferne, ritt uns dann entgegen, er konnte unseren Besuch kaum erwarten. Die Frau verdrehte bei unserer Ankunft die Augen, wir sind wohl nicht die ersten Touristen, die Timur nach Hause bringt ;-). Sie kocht Tee für alle und tischt selbstgemachten Smetana, Gomfi, Schafssteiss und Brot auf. Sebastian kommt dann auch noch mit einem Schälchen frischgemolkener Stutenmilch ins Zelt zurück. Wir probieren alles, glücklicherweise ohne böse Folgen für unsere Mägen und können uns dank Isabels Russischkenntnissen auch mit ihnen unterhalten sowie Timur klarmachen, dass Sebastian morgen nicht zum Schafe schlachten mitkommen wird und wir noch am selben Tag weiter Richtung Ysyk-Köl fahren „müssen“. So machen wir uns nach einer netten Teerunde auf nach Karakol.

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Operation Spurstange

Nach der Teerunde bei Timur diskutieren wir am Strassenrand unsere Pläne für die verbleibenden Tage in Kirgistan. Auf dem Weg zurück zur Strasse übersieht Sebastian einen grossen Stein, welcher den Kampf gegen unsere Spurstange deutlich gewann und sie um einige Zentimeter nach oben verbog. Also ändern sich die Pläne sogleich wieder… Glücklicherweise können wir noch lenken und weiterfahren, jedoch ist eine Kontrolle in einer Garage nun der nächste Schritt, vor allem nachdem sich die Spurstange bei der Weiterfahrt wieder nach unten bewegte. In Karakol sind die Garagen bereits geschlossen, aber dank eines Tipps wissen wir wenigstens wo wir am nächsten Tag hingehen sollen. Nach der Übernachtung ausserhalb von Karakol geht’s am nächsten Morgen zur Garage. Arslam, Automechaniker der Tulgar Garage schaut sich das ganze an und mithilfe unserer Infos wir auch klar was zu tun ist. Der Ausbau der Spurstange zeigt wahre Ausmass der Zerstörung, verbogen in alle Richtungen! Es scheint aber so, als wäre das kein grösseres Problem und es geht ein paar hundert Meter weiter zum besten „Wiedergeradebieger“ der Stadt. Ein grosser Hammer und der richtige Umgang damit (Gewalt) bringt die Stange wieder gerade. Zurück wird die Spurstange wieder eingebaut. Nächstes Ziel ist die Kontrolle, ob die Spur denn noch stimmt. Gemeinsam mit Arslam geht es zur nächsten Garage, bei der dritten Garage ist die Kontrolle möglich, wir kommen sogar ohne Luft aus den Rädern lassen rein und es zeigt sich: alles in Ordnung. Was das deutliche Zeichen ist, dass der beste „Wiedergeradebieger“ der Stadt einen guten Job gemacht hat! Nach zwei Stunden ist also alles wieder im Lot und das umgerechnet für gerade mal ca. 14.- Fr.! In der Zwischenzeit haben sich Isabel und Inés Karakol angeschaut und wieder vereint geht es dem Yssik-Kol entlang bis zu einem wunderbaren Mittagsplätzchen, mit leckerem Mittagspicknick, Bad im kalten aber klaren Wasser und in der warmen Sonne. Knapp hundert Kilometer weiter inklusive einer staubigen Piste finden wir sogar noch ein weiteres schönes Plätzchen, direkt am Wasser!

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Inzwischen sind wir nun in Bishkek angekommen, haben den Visumsantrag für Kasachstan ausgefüllt, bezahlt und abgegeben, am Dienstagabend wird er zum Abholen bereit sein. Isabel und Inés werden am Samstag/Morgen in richtung Almaty aufbrechen und wir voraussichtlich nochmals ein paar Tage etwas ausserhalb von Bishkek die Sonne Kirgistans und ein paar Berge geniessen!

Balqhash – ein Haus am See

Auf dem Weg weiter in Richtung Almaty lag der riesengrosse Balqhash See. Wir entschieden uns nach einem schönen Platz am See für die Übernachtung zu suchen. Ca. 8 km Piste von der Strasse weg brachten uns an einen einsamen Strand am türkis-milchigem Wasser. Zum Sonnenaufgang am Morgen mit Blick aus dem Zelt über den See entschieden wir uns, dass dieser Platz zu schön ist um ihn nur einen Abend und Morgen zu geniessen. Ausserdem war die Gelegenheit günstig, das Wetter perfekt und so konnten wir mal wieder Wäsche waschen. Der Wind der unsere Kleider innerhalb einer Stunde zu trocknen vermochte, war aber auch so stark, unsere „Markise“ zu zerreissen. Das aber erst am Abend, so dass es noch reichte alles zu trocknen, uns selber zu waschen, sogar der Coiffeur Salon Annina eröffnete kurzzeitig und so kam Sebastian, nach der nötigen Rasur sogar noch zu einem Haarschnitt. Wir genossen diesen Strandtag sehr, obwohl das Wasser uns nicht allzu oft zum Baden einlud, es war einfach zu kalt. Aber für eine gründliche Körperpflege war es wunderbar!

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